An die Turntables!

Noch immer stehen nicht selbstverständlich Frauen* hinter dem Mischpult – warum eigentlich? Wie können wir das ändern? Dieser Workshop beleuchtet die HipHop-Szene unter feministischen Perspektiven, vermittelt praktisch-technische Skills und öffnet Räume um sich selbst am Mischpult auszuprobieren. Keinerlei Vorerfahrung nötig!
Referent*in: Snazzy Grrrlz

Freitag, 3.2. 19:30 Uhr – 22:00 Uhr
Samstag, 4.2. 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
[L50] Lassallestraße 50

Ein Einstiegsworkshop für FLTI*
Anmeldung erforderlich: frauenkampftag.jena@googlemail.com


„Suffragette – Taten statt Worte“ – Film und Diskussion

Der Film erzählt die Geschichte des Kampfes britischer Frauen* im Jahr 1912 für das Frauen*wahlrecht. Im Anschluss an den Film diskutieren wir über feministische Kämpfe, Klassenzugehörigkeit und die Frage, wie sich Frauen* heute organisieren müssen, um für ihre Rechte einzustehen. Es gibt Popcorn.
Referent*innen: Franziska Rein (Falken Thüringen) Saskia Scheler (Jusos Thüringen)

Freitag, 10.2. 18:30 Uhr
Juri158, Juri-Gagarin-Ring 158


feministisch sprachHandeln – was heißt das? wie geht das?

wir diskutieren, wie wichtig sprechen und schreiben ist, um sich anwesend zu fühlen in der welt, neue perspektiven wahrzunehmen, gewalt anzusprechen und zu bekämpfen, sich verbunden zu fühlen. wir schreiben, stellen formen, texte und ideen vor und probieren vieles aus. wir vernetzen uns, reden über die möglichkeiten der veränderung, lachen zusammen.
In Kooperation mit dem FrauenZentrum Erfurt.
Referent*innen: Team „feministisch sprachhandeln“

Gefördert durch den LAP Erfurt /Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms„Demokratie leben!“, des Thüringer Landesprogramms „Denk bunt“ für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie die Stadt Erfurt.

Samstag, 11.2. 10:00 Uhr – 14:00 Uhr
FrauenZentrum Erfurt, Pergamentergasse 36

Anmeldung erforderlich bis 10.02.: frauenkampftag.jena@googlemail.com
Barrierefrei


Der kapitalistische Realismus und die Sehnsucht nach Familie

Analog zum Glauben an den Kapitalismus als einzig mögliches Gesellschaftssystem erlebt die Sehnsucht nach der traditionellen Familie ein Revival, in dem alle Ansätze einer Vergesellschaftung von Care-Bedürfnissen vergessen scheinen. Die Veranstaltung thematisiert, woher die gefühlte Alternativlosigkeit kommt und argumentiert dagegen.
Referent*in: Felicita Reuschling

Montag, 13.2. 20:00 Uhr
veto, Magdeburger Allee 180


There is an ‚I‘ in LGBT*QI!

In queerer Theorie und Praxis wird immer wieder das Akronym LSBT*QI verwendet. Das ‚I‘ wird nicht selten gerade in politischen Kontexten als ein Feigenblatt verwendet, ohne jedoch explizit die politischen Forderungen, Wünsche und Bedürfnisse von Inter* zu berücksichtigen. Während sich LGBT*Q auf Geschlechtsidentität oder Sexualität beziehen, ist die wortwörtliche Verhandlungsmasse politischer Auseinandersetzungen um Inter* ihr ohne Einwilligung medizinisch manipulierter Körper. Inter* können lesbisch, schwul, bi- oder pansexuell, trans*, genderqueer sein – mit ihrer Diagnostizierung als ‚intersexuell‘ hat das jedoch nichts zu tun. Stattdessen wird mit der Nennung aber unterstellt, Inter* sei qua körperlicher Erscheinung ‚queer‘. Warum diese Subsumierung von Inter* nicht nur zu kurz greift, sondern schlicht und ergreifend falsch ist, darüber möchte ich im Vortrag sprechen. Ich werde theoretische Begründungen und praktische Vorschläge unterbreiten, warum und wie queer_feministische Polit-Gruppen angemessen intersolidarisch gestaltet werden sollten/können.
Referent_in: Anja Gregor (FSU Jena)

Mittwoch, 15.2. 18:30 Uhr
Juri158, Juri-Gagarin-Ring 158


Blut, überall Blut? – Alternative Monatshygiene

Wir beschäftigen uns mit dem Tabu um Menstruation und welche Möglichkeiten zur Monatshygiene sich menstruierenden Menschen bietet. Von Tampons über Monatstassen bis Free Bleeding werden verschiedene Methoden vorgestellt und in einem geschützten Rahmen nur für menstruierende Menschen diskutiert. Im Fokus stehen der Austausch und das gegenseitige Empowern.
Referent*in: Tascha B. Delgado

Donnerstag, 16.2. 17:00 Uhr
Grünes Büro, Michaelisstraße 15

nur für menstruierende Personen


Care-Ethik, eine Ethik der Achtsamkeit

Politische Gruppen diskutieren die Sorge für andere Menschen (care). Dazu wird auch geforscht. In der Forschung gibt es zwei Richtungen:
Einerseits werden versorgende Tätigkeiten (care work) soziologisch betrachtet. Es wird gefragt: Warum sind manche Menschen eher als andere reinigend, unterstützend und pflegend tätig? Es wird gefordert: Sorgearbeit soll gerechter verteilt werden, Unterstützung soll nach Bedarf in Anspruch genommen werden.
Andererseits gibt es auch ethische Forschung. Schlüsselbegriffe einer Ethik der Achtsamkeit (ethics of care) werden hier entwickelt. Im Mittelpunkt steht ein Handeln zwischen Menschen: die Praxis der Achtsamkeit. Menschen sorgen füreinander, pflegen Beziehungen und können sich aufeinander verlassen. Es gibt aber auch noch viel zu verbessern: Wie können Beziehungen gepflegt werden? Wie lässt sich Versorgung und Unterstützung im Alltag noch besser gestalten?
Das ist mehr als in der Philosophie üblicherweise zum Bereich der Ethik zählt. Hinterfragt wird aber auch die in der Sozialen Arbeit geforderte professionelle Distanz.
Veranstalter*innen:
AKS
BiKo
Care-Gruppe-Thüringen
Referent*in: Elisabeth Conradi

Freitag, 17.2. 19:00 Uhr
FH Erfurt, Raum 5.E.09, Altonaer Straße 25


FLIT*party

„Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“ – Emma Goldman
Einfach mal den Kopf frei tanzen mit einem „eclectic feminist music mix“ by DJ Koko.

Samstag, 18.2. 20:00 Uhr
Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21

nur für FLIT*


Vergewaltigungskultur – Kultur der Vergewaltigung?

Mithu Sanyal geht der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann: von Aristoteles über #aufschrei, #ausnahmslos zu Gina-Lisa Lohfink. Gemeinsam mit ihr und der stellv. Chefredakteurin der taz Katrin Gottschalk diskutieren wir über die Verantwortung der Gesellschaft und der Medien.
Referent*innen: Mithu M. Sanyal, Katrin Gottschalk, Stefanie Gerressen

Mittwoch, 22.2. 18:00 Uhr
Augustinerkloster, Raum Augustinus, Augustinerstraße 10

Anmeldung über FES Thüringen: info.erfurt@fes.de
Barrierefrei


Selbstbehauptung in unserer sexistischen Gesellschaft

Sexismus ist omnipräsent und tut mal mehr, mal weniger weh. Trotzdem sind wir tagtäglich damit konfrontiert und müssen mit ihm umgehen. Um zu sehen, dass wir damit nicht alleine sind, wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir Erfahrungen teilen und Strategien der Selbstverteidigung ausprobieren – verbale wie auch körperliche.
Referent*innen: FLIT*-Kampfsportgruppe nur für FLIT*

Samstag, 25.2. 14:00 – 18:00 Uhr
Frauenzentrum Brennessel, Regierungsstrasse 28

Kinderbetreuung wird bereitgestellt


Gender & Diversity an der Hochschule

Die DGB Hochschulgruppe lädt zu einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema „Gender & Diversity an der Hochschule“ ein. Neben spannendem Input gibt es auch leckere Verpflegung!
Referent*in: Dr. Katharina Reinholdt (stellv. Gleichstellungsbeauftragte Uni Erfurt)

Dienstag, 28.2. 12:00 Uhr
Uni Erfurt, Lehrgebäude 1 (LG1), Raum 110, Nordhäuser Straße 63


„Untenrum frei“ – Lesung & Gespräch mit Margarete Stokowski

«Für mich bedeutet Feminismus, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.» In ihrem Debüt schreibt Stokowski von den kleinen schmutzigen Dingen sowie den großen Machtfragen und zeigt, wie untrennbar die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen verbunden ist.

Mittwoch, 1.3. 19:00 Uhr
FH Erfurt, Galerie, Schlüterstraße 1


Marxismus-Feminismus bei Frigga Haug

***Zusatzveranstaltung!***
Marxismus-Feminismus entstand in den 1970ern und bezeichnet die gleichberechtigte Verknüpfung beider Felder. Am Beispiel von Frigga Haug wird erörtert, welche Ideologie einer Theorie zugrunde liegt, die die Unterdrückungsmechanismen von Patriarchat und Kapitalismus als sich bedingend denkt und wie das Verhältnis von Marxismus und Feminismus zueinander ist.
Organisation: SJD – Die Falken KV Erfurt

Donnerstag, 2.3. 19.30 Uhr
Falken-Ladenlokal [kany] Thälmannstraße 26


Sex(-arbeit) aus feministischer Sicht – Interaktiver Workshop

Was ist Sexarbeit? Wer sind Sexarbeiter_ Innen? Wie sehen die Arbeitsbedingungen und die politischen Kämpfe aus? Was bewirkt die Legalisierung? Wie hast du dir deine Meinung zu Sexarbeit gebildet? Wie sieht deine Auseinandersetzung mit dieser Arbeit aus?
Referent*in: Emy Fem (sexarbeitende Performerin und Aktivistin)

Samstag, 4.3. 14:00 – 17:00 Uhr
Jugendbüro Redroxx, Pilse 29

Anmeldung unter: biko@arranca.de
Der Workshop ist offen für alle, die einen positiven Bezug zu Sexarbeit haben.


„Frauen im Nationalsozialismus“ – Stadtrundgang

Beim Stadtrundgang wird sich dem Frauenbild im Nationalsozialismus anhand von verschiedenen Themenbereichen wie Bildung, Berufsleben, Politischem Engagement oder auch Widerstand gegen den NS angenähert. Darüber hinaus werden Handlungsspielräume von Frauen der Erfurter NS-Geschichte diskutiert.

Sonntag, 5.3. 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Treffpunkt Fischmarkt

Der Rundgang Erfurt im NS, ist eingeschränkt rollstuhlgerecht, wir nehmen keine Treppen, aber Kopfsteinpflaster.


Get to know your Vagina! – Gesprächskreis zu Zervix

Der Fleck im Slip! Was viele nicht wissen: Anhand des Zervix-Schleims lassen sich Zyklus, Fruchtbarkeitstage und Gesundheit ablesen. Um verloren gegangenes Wissen darüber wieder aufleben zu lassen, tauschen wir uns in einem Gesprächskreis aus. Wir haben kein Expertinnenwissen, dafür viel Erfahrung.
Referent*innen: Sabine und Judith

Montag, 6.3. 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Streetwork Café, Moritzstraße 4

Nur für Frauen*