Blick über den F*KT-Tellerrand

Wie jedes Jahr gibt es nicht nur von unserem Bündnis Veranstaltungen mit feministischen Inhalt und mit Bezug auf den Frauen*(kampf)tag am 8. März. Auf diese wollen wir euch gerne aufmerksam machen.

Den Anfang macht das KuBuS in Jena.

Film: „Sonita“
D/Iran/CH 2015, Dokumentarfilm, Buch und Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami, OmU, 91 min
Wann? 8.2., 19 bis 21 Uhr
Wo? Kubus (Theobald-Renner-Str. 1a, Haltestelle „Emil-Wölk-Straße“), Jena-Lobeda

Wenn die 18-jährige Sonita es sich aussuchen dürfte, dann wäre Michael Jackson ihr Vater und Rihanna ihre Mutter. Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen, und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes.

Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita, mit einer Geldzahlung vorerst die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern. Diese Zeit nutzt sie, um in Teheran ein Musikvideo aufzunehmen und dieses auf YouTube zu stellen. Der Clip ist ein furioser Aufruf gegen die Zwangsheirat und bekommt eine weltweite Aufmerksamkeit, die das Leben von Sonita entscheidend verändern wird.

Der Film gewann auf dem Sundance Film Festival 2016 den großen Preis der Jury sowie den Zuschauerpreis und auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam IDFA ebenfalls den Zuschauerpreis und den Preis der Jugendjury.

Der Film wird in Kooperation mit Rotzfrech-Cinema (Yo Crew) gezeigt.

Eintritt: 3 Euro


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